Immerdabei. Die Ricoh GR.

Seit Ende 2011 hatte ich als „Jackentaschenkamera“ die Ricoh GR Digital 4 immer dann mit dabei, wenn ichkeine ander Kamera mitnehmen wollte oder konnte. Über die Jahre ist sie zu einer treuen Begleiterin geworden, die trotz verhältnismäßig kleinem Sensor (1/1,7 Zoll) immer wieder für sehr gute Bilder gut war. Ab 2012 setzte ich dann auch das – leider nicht mehr weiterentwickelte – Ricoh GXR System ein, bei dem ich wiederum unter anderem auch das „28 mm“ Modul sehr schätzte. Um 20150117 371mir meinen im Jahr 2013 erfolgten Umstieg auf Microfourthirds als „Hauptsystem“ auch leisten zu können, musste ich mich allerdings sowohl von der Ricoh GXR als auch der GRD4 trennen. Allerdings war zu diesem Zeitpunkt auch die GR mit APS-C Sensor bereits vorgestellt und es gab immer wieder Situationen, bei denen mir meine „Jackentaschenkamera“ fehlte, zumal ich wieder vermehrt beruflich gereist bin, wobei das Fotografieren eher im Hintergrund steht (nur verzichten will ich bei sich bietender Gelegenheit auch nicht darauf). Weiterlesen

iphonographie

Herbstmorgen, Mödling BrühlerstrasseBis vor kurzem war für mich ein Mobiltelefon in erster Linie zum Telefonieren, bestenfalls vielleicht noch zum E-Mail-Lesen und Verfassen selbiger, manchmal vielleicht noch die eine oder Internetrecherche.  Doch leider hat mein geliebter Blackberry den Geist aufgegeben und ein Nachfolger musste her. So ergab es sich, dass sich nun ein iPhone (5s) darum sorgt, mich mit dem Rest der Welt zu verbinden. Oder besser gesagt: den Rest der Welt mit mir. Mit dem Blackberry kam ich nie ernsthaft in Versuchung, das Mobiltelefon „ernsthaft“ als Kamera einzusetzen, mein Nokia Lumia 800 war zwar schon immer wieder als „Kompaktkameraersatz“ im Einsatz, allerdings hat es ein paar Bugs – u. a. schaltet es nach wenigen Stunden den Sender aus. Und mit Apps schaute es für Windows Mobile / Windows Phone seit jeher eher düster aus.

Nun war das Apple-Ding einmal da, und ich habe mich einmal mitUnterwegs der Kamera auseindandergesetzt. Klar, gegen eine Kamera mit Sensoren jenseits größer als 1″ kann die Bildqualität nicht mithalten, aber für Web-Größe reicht es allemal aus – bei niedriger Empfindlichkeit auch für Ausdrucke. Das Objektiv entspricht in etwa einem 28mm Objektiv an einer Kleinbildkamera, mit der relativ kurzen Nahgrenze lässt es sich gut mit der Perspektive spielen.

Am besten gefällt mir die AEL-Funktion (Belichungspeicher): jenen Bereich, der für die Belichtung relevant ist, am Bildschirm antippen, damit wird dann die Belichtung festgesetzt. Nun kann mit „auf“ oder „ab“ am Bildschirm die Belichtung auch noch erhöht oder vermindert werden. Weiterlesen

Instant Love

Ich fotografiere nun seit Ende 2012, also zum aktuellen Zeitpunkg seit gut drei Jahren, mit diversen Kameras,  die die Fuji Instax-Sofortbildfilmen „Instanx Mini“ bzw. „Instax Wide“ verwenden (Fuji Instax Wide 210, Fuji Instax Mini 90 Neo Classic Lomo’Instant) und habe mich natürlich sehr gefreut, als Lomo im Herbst 2015 die Lomo’Instant Wide vorgestellt hat.
Meine erste Instax Kamera war die Fuji Instax Wide 210. Sie ist ein freundliches Plastikmonster, belichtet sehr gut (auch mit Blitz), bietet außer der „Close-Up“ Nahlinse (ansonsten noch 0,9-3m und 3m-unendlich) und Belichtungskorrektur keine Möglichkeit, „kreativ“ einzugreifen. Ich hatte sie u. a. für Gästebücher bei Hochzeiten und Geburtstagsfeiern im Einsatz, fehlende Kreativmöglichkeiten bei der Belichtung lassen sich z. B. durch Verkleidungen, Masken etc. in einer Foto-Ecke locker wieder wettmachen. Am besten ist dabei ein zumindest mittelgrauer Hintergrund (je dunkler, desto besser) und es sollten möglichst wenige reflektierene Flächen vorhanden sein, da „ausgefressene“ Stellen schwarz werden. Stromversorgung der Instax Wide 210: 4 x AA-Batterien bzw. AA-Akkus. Weiterlesen

Total Normal.

Ein Normalobjektiv ist ein Objektiv, bei dem die Brennweite (in etwa) der Diagonalen des Aufnahmemediums (Film oder Sensor) entspricht. Der Blickwinkel entspricht damit in etwa dem normalen Sichtfeld des Menschen, die Bildgestalung mit einem solchen Objektiv erscheint oft einfacher als mit einem Weitwinkel- oder Teleobjektiv. Es besteht aber auch immer ein wenig die Gefahr, dass mit einer solchen Brennweite aufgenomme Bilder langweilig wirken.

Waiting
Pentax DA 35/2.4 AL an Pentax K-5

Bevor Zoomobjektive zur Erstausrüstung von Systemkameras gehörten, wurden speziell Spiegelreflexkameras meist zusammen mit einem „Normal-“ oder „Standardobjektiv“ angeboten. Aufgrund der hohen Stückzahlen und der unkomplizierten Konstruktion sind Normalobjektive zumeist die preiswertesten lichtstarken Objektive mit meist verhältnismäßig guten Abbildungseigenschaften. Als ich mit 14 Jahren meine erste Spiegelreflexkamera bekam war mein erstes und lange Zeit einziges Objektiv das Pentacon auto 1.8/50, ein ganz typscher Vertreter dieser Objektivgattung.

Die typischen „50er“ der Kleinbildfilm-Ära erfahren bei Verwendung auf digitalen Systemkameras mit entsprechend kleineren Sensoren eine – scheinbare – Brennweitenverlängerung und erleben daher auf Kameras mit APS-C oder (M)FT Sensoren eine Renaissance als kurze Teleobjektive.
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