iphonographie

Herbstmorgen, Mödling BrühlerstrasseBis vor kurzem war für mich ein Mobiltelefon in erster Linie zum Telefonieren, bestenfalls vielleicht noch zum E-Mail-Lesen und Verfassen selbiger, manchmal vielleicht noch die eine oder Internetrecherche.  Doch leider hat mein geliebter Blackberry den Geist aufgegeben und ein Nachfolger musste her. So ergab es sich, dass sich nun ein iPhone (5s) darum sorgt, mich mit dem Rest der Welt zu verbinden. Oder besser gesagt: den Rest der Welt mit mir. Mit dem Blackberry kam ich nie ernsthaft in Versuchung, das Mobiltelefon „ernsthaft“ als Kamera einzusetzen, mein Nokia Lumia 800 war zwar schon immer wieder als „Kompaktkameraersatz“ im Einsatz, allerdings hat es ein paar Bugs – u. a. schaltet es nach wenigen Stunden den Sender aus. Und mit Apps schaute es für Windows Mobile / Windows Phone seit jeher eher düster aus.

Nun war das Apple-Ding einmal da, und ich habe mich einmal mitUnterwegs der Kamera auseindandergesetzt. Klar, gegen eine Kamera mit Sensoren jenseits größer als 1″ kann die Bildqualität nicht mithalten, aber für Web-Größe reicht es allemal aus – bei niedriger Empfindlichkeit auch für Ausdrucke. Das Objektiv entspricht in etwa einem 28mm Objektiv an einer Kleinbildkamera, mit der relativ kurzen Nahgrenze lässt es sich gut mit der Perspektive spielen.

Am besten gefällt mir die AEL-Funktion (Belichungspeicher): jenen Bereich, der für die Belichtung relevant ist, am Bildschirm antippen, damit wird dann die Belichtung festgesetzt. Nun kann mit „auf“ oder „ab“ am Bildschirm die Belichtung auch noch erhöht oder vermindert werden. Weiterlesen

Instant Love

Ich fotografiere nun seit Ende 2012, also zum aktuellen Zeitpunkg seit gut drei Jahren, mit diversen Kameras,  die die Fuji Instax-Sofortbildfilmen „Instanx Mini“ bzw. „Instax Wide“ verwenden (Fuji Instax Wide 210, Fuji Instax Mini 90 Neo Classic Lomo’Instant) und habe mich natürlich sehr gefreut, als Lomo im Herbst 2015 die Lomo’Instant Wide vorgestellt hat.
Meine erste Instax Kamera war die Fuji Instax Wide 210. Sie ist ein freundliches Plastikmonster, belichtet sehr gut (auch mit Blitz), bietet außer der „Close-Up“ Nahlinse (ansonsten noch 0,9-3m und 3m-unendlich) und Belichtungskorrektur keine Möglichkeit, „kreativ“ einzugreifen. Ich hatte sie u. a. für Gästebücher bei Hochzeiten und Geburtstagsfeiern im Einsatz, fehlende Kreativmöglichkeiten bei der Belichtung lassen sich z. B. durch Verkleidungen, Masken etc. in einer Foto-Ecke locker wieder wettmachen. Am besten ist dabei ein zumindest mittelgrauer Hintergrund (je dunkler, desto besser) und es sollten möglichst wenige reflektierene Flächen vorhanden sein, da „ausgefressene“ Stellen schwarz werden. Stromversorgung der Instax Wide 210: 4 x AA-Batterien bzw. AA-Akkus. Weiterlesen

Rügen 2014

Nach zwei Urlauben an der Nordsee (Rømø 2010 und Wesselburenerkoog 2012) hat es uns auch 2014 wieder in den Norden gezogen. Diesmal wollten wir aber an die Ostsee und haben das Ferienhaus „Sonne, Sand und Meer“ in Breege  im nördlichen Teil Rügens gemietet. [print_gllr id=534] Wir waren gewarnt, dass Rügen Anfang August überlaufen ist – allerdings scheint der Großteil der Touristen Spätaufsteher zu sein 😉 Zumindest bis zu Mittag war von den prophezeiten Touristenmassen kaum etwas zu merken und am Nachmittag waren wir entweder am Strand in Breege/Juliusruh oder haben uns kleinere Orte wie z. B. Wiek, den ehemaligen Hafen von Polchow oder auch das Bodden-Ufer bei Lietzow angesehen.

Die berühmten Kreidefelsen Rügens haben wir aus zwei Richtungen „erforscht“: Einmal über eine entspannende Wanderung im Jasmund-Nationalpark von Lohme durch einen der größten Buchenwälder Europas zum Königsstuhl und einmal mit einer Ausflugsfahrt per Schiff vom Sassnitzer Stadthafen. Weiterlesen

Zeit-Reise

Am 24. September 2009 flog ich frühmorgens von Barcelona zurück nach Wien. Die Abflugzeit war gefühlt noch „Mitten in der Nacht“, aber das zeitige Aufstehen wurde mit einem der schönsten Flüge bisher belohnt. Der Flug führte zuerst entlang der Côte d’Azur und dann weiter über die Alpen. Der gesamt Flug war für mich auch eine kleine „Zeitreise“, denn kurz vor Nizza lichteten sich die Morgennebel an der Küste und gaben den Blick aufs morgendlichen Menton frei, 20090924 873 wo wir erst im August zuvor unseren Sommerurlaub verbracht hatten.
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